Griechenland – Meteora

Als letztes Ziel in Griechenland steht Meteora auf dem Plan. Hier war ich noch nicht. Und da die Fuehrerscheine noch immer in der Post sind, fahren wir mit dem Zug nach Kalambaka, um von dort die beruehmten Felsenkloester zu erkunden. Wieder ist es bereits dunkel, als wir ankommen. Aber zum Fruehstueck gibts einen WOW-Ausblick. Man denkt, man hat ein Filmset vor sich, so unwirklich sieht es aus.

Wir freuen uns, endlich die Kloester aus der Naehe erkunden zu koennen. Ein Bus faehrt hoch ins erste Kloster, die anderen 5, die noch bewohnt sind und besucht werden koennen, muss man dann ohne Auto leider zu Fuss erkunden. Das erste grosse Kloster hat schon mal Ruhetag. Genauso wie das zweite. Ich denke mir, dass man drinnen eh nicht so viel sieht, aber beim dritten Kloster namens Rousánou, einem Nonnenkloster haben wir Glueck. Ich muss ueber meine Hosen noch meinen Schal wickeln. Man will, dass die Damen einen knielangen Rock oder aehnliches tragen. Obwohl ich ja ne Jeans anhabe… Naja, orthodoxe ueberholte alte Gebraeuche, aber ich halte mich natuerlich dran.

Die Ausblicke auf die Kloester sind fuer beide von uns spektakulaer und wir freuen uns sehr, auf diesen besonderen Ort gestossen zu sein.

Wir haben 3 Tage fuer Kalambaka und die Kloester. Leider geht ein Tag fast komplett fuer unsere Fuehrerscheine drauf. Wir haben herausgefunden, dass die Fuehrerscheine in einem Postbuero in Athen sind, aber nicht mehr an die Hoteladresse geliefert werden koennen. Es ist Freitag frueh, Samstag arbeitet die Post hier nicht und am Sonntag fliegen wir nach Georgien. Wir brauchen die Fuehrerscheine! Neno ist im Postbuero in Kalambaka und telefoniert von dort nach Athen. Ich sitze im Cafe und versuche, jemanden in Athen zu finden, der zur Post dort fahren kann und unsere Dokumente entgegennimmt. Die Zeit laeuft gegen uns, wir haben Stress. In der letzten Viertelstunde, in der das Postbuero in Athen geoeffnet hat, faehrt doch der Hotelmanager unseres Hotels in Athen persoenlich dort hin und holt unsere Lappen ab. Vielen herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle und hier der Link zu dem Hotel in Athen mit dem weltbesten Service fuer ihre Gaeste.

https://goo.gl/maps/Wz7hhKg3Ktw8tbQ58

Griechenland – Kreta

Wir fliegen nach Heraklion, aber wollen gleich weiter in die zweitgroesste Stadt, Chania. Es ist ein absolut huebsches Hafenstaedtchen genau nach unserem Geschmack. Nicht zu gross, aber ausreichend Leben drum rum.

Unser Plan war eigentlich, uns ein Auto zu mieten. Leider haben wir bereits in Athen festgestellt, dass unsere beiden Fuehrerscheine zuhause in Kroatien liegen. Unser Kollege Ante war so nett, uns diese nach Athen in unser Hotel zu schicken. Da unser Flug weiter nach Georgien bereits gebucht ist, wissen wir, dass wir sowieso zurueck in die Hauptstadt muessen. Nur leider haben wir halt jetzt keinen Fuehrerschein dabei. Und niemand will uns ein Auto leihen, nur mit meiner Fotokopie auf dem Handy… Bis sich dann doch eine Frau einer Mietwagenfirma darauf einlaesst. Natuerlich versprechen wir ihr, der Polizei zu erzaehlen, wir haben den Fuehrerschein erst jetzt in Kreta verloren und ihr noch das Orginial gezeigt. Jetzt bloss einfach hoffen, dass uns die Polizei nicht aufhaelt. Da nur ich ein Foto meines Fuehrerscheins auf dem Handy habe (natuerlich…), heisst das, dass ich fahren muss. Ein bisschen mulmig ist mir schon, aber ich denk mir, was solls. Ich hab ja den Schein, bloss net dabei…

Wir fahren zu dem beruehmten Elafonisi Strand im Westen der Insel. Leider ist es an diesem Tag super windig dort. Und irgendwie will der Funke nicht ueberspringen.

Wir fahren weiter nach Falasarna, dort ist kein Wind und wir springen sogar ins Wasser, im November! Leider gibts davon keine Beweisfotos.

Am naechsten Tag wollen wir weiter runter in den Sueden. Es geht nach Hora Sfakion. Erstmal um den besten Kuchen Griechenlands zu essen.

Dann entdecken wir, dass es eine Ueberfahrt gibt zu dem Ort Loutro, der ganz idyllisch, aber abgelegen und nur mit dem Boot zu erreichen ist. Zusammen mit ein paar Touristen aus Deutschland und Frankfreich gehts also eine halbe Stunde mit dem Boot rueber zu dem Ort. Leider ist alles geschlossen, Saisonende. So wirkt alles ein bisschen trist… Naja, wir halten das Gesicht in die Sonne, machen ein paar Fotos, freunden uns mit den Strassenkatzen an und geniessen die Stille bis die Muecken kommen. Und sie kommen zuhauf. Sehnsuechtig erwarte ich uns unser Boot, das uns zurueck bringt.

Wir geben das Auto nach 2 Tagen ohne Vorfaelle wieder ab und verbringen einfach noch ein bisschen Zeit in der huebschen Altstadt von Chania. Uebrigens haben wir hier auch das weltbeste Gyros gegessen.

https://goo.gl/maps/2dskgdhuy1ujufU5A

Griechenland – Santorini

Auf Santorini freue ich mich besonders. Den auch hier waren wir 1998 mit der Schule. Und ich war damals schon begeistert von dem kleinen Ort „Ia“ (oder „Oia“), der heute durch Instagram weltberuehmt ist. Und wieder haben wir Glueck, es sind fast keine Touristen dort. Nachts ist es eher fast schon unangenehm leer, besonders, wenn man mit der Faehre nachts und mit leerem Magen ankommt. Gott sei Dank ist der Souvlaki Fast Food Laden offen. Leider kommt er nicht an das Gyros aus Chania an, aber besser als hungern. Die Griechen sind wie immer sehr freundlich und als wir am naechsten Morgen bei Tageslicht den Ort erkunden, bin ich genauso ueberwaeltigt wie beim ersten Mal. Es ist einfach wunderhuebsch. Man fotografiert ohne Ende. Am fruehen Nachmittag kommen die Gaeste eines Kreuzfahrtschiffes und es wird kurze Zeit mal etwas voller. Ich mag mir gar nicht ausdenken, wie es in der Hochsaison ist. Abends zum Sonnenuntergang haben wir die Insel dann wieder fast fuer uns und selbst die Einheimischen schaetzen diese magische Stunde noch immer als etwas Besonderes. Bei einer Weinprobe lassen wir den Tag ausklingen.

Griechenland – Athen

Von Malta geht es in die Hauptstadt der Griechen, nach Athen. Ich war hier schon mal. 1998 (!!!!). Kollegstufenreise des Burkhardt-Gymnasiums Mallersdorf-Pfaffenberg. Ich kann mich natuerlich an die Akropolis erinnern. Und das es viel Verkehr gab, stinkende Auspuffe, viele Haeuser Rohbauten, viele Strassenhunde. Wir nehmen uns ein Hotel direkt im Zentrum und ich bin von dem hippen Viertel sehr beeindruckt. Und eines vorweg – die Griechen sind Naschkatzen. Und haben sehr sehr leckere Kuchen und Deserts. Ich bin begeistert.

Gleich am Tag 2 gehts frueh morgen hoch zur Akropolis. Vom Hotel aus koennen wir zu Fuss gehen. Und schaffen es, vor dem Ansturm dort zu sein. Wobei Ansturm wahrscheinlich uebertrieben ist. Jetzt ist absolute Nebensaison. Und daher fuer uns eine geniale Reisezeit. Unterkuenfte sind guenstiger und es ist weniger los.

Wir haben 2 Wochen Zeit und ueberlegen uns, wie es weitergeht. Wir finden einen Flug nach Kreta, also auf zur Insel.

Hier noch ein Restaurant, dass ich einfach absolut empfehlen kann. Genauso wie wir es lieben. Lokale Kueche, nicht ueberteuert und gute Atmosphaere. Wir sind insgesamt dreimal hier beim essen und haben an unserem letzten Abend in Griechenland sogar das Glueck, dass zur Live Musik getanzt wird. Auf gehts, Sirtaki…

https://goo.gl/maps/Nb6nvYQz6SA5CwjM9

https://photos.app.goo.gl/PFZYMRviBNQvPjZq6

mit bunt gemischtem Publikum